24. April Wollschwein fühlt sich wohl
Seit dem 16. April gehört zu unser Tierfamilie nun auch noch ein Wollschwein. Einen Namen hat das arme Tier leider noch nicht, Chouchou allenfalls oder Emma. Doch bevor wir den definitiv festlegen, müssen wir schauen, wie sich das Schwein charakterlich entwickelt, damit der Name dann auch passt. Denn die Sau haben wir nicht zum metzgen gekauft, sondern für den Nachwuchs. Jetzt trägt sie und Mitte Juli sollte sie so vier bis acht Junge zur Welt bringen. Wir freuen uns jetzt schon.
2. April. Alpo springt
Seit dem 24. März haben wir wieder einen Stier auf dem Hof. Alpo heisst er und anfangs waren wir nicht ganz sicher, ob er die in ihn gesteckten Erwartungen erfüllen kann. Denn Alpo ist erst einhährig und folglich noch recht klein. Doch mittlerweile stellen wir fest, dass er alles gibt und seinen Job bis jetzt sorgfältig und ausdauernd erfüllt… hoffen wir also das Beste.
8. März. Kälberfamilie komplett
Nun haben alle sieben Kühe gekalbt und die Kälberschar ist komplett. Als letzter kam Jaguar am 8. März zur Welt. Jaguar ist das zweite Stierchen nebst den fünf Weibchen. Auch er ist wohlauf und geniesst zusammen mit seinen Geschwistern die wärmenden Sonnenstrahlen.
27. Februar. Che pirantüms
Das ist romanisch und heisst, welch beissende Kälte – oder zu gut deutsch es ist schweinekalt. Und das ist es tatsächlich im Moment hier. Schnee hats zwar nicht viel, dafür liegen die Temperaturen am Morgen regelmässig bei 15 Grad – minus, wenn nicht noch tiefer. Da heisst es schnell arbeiten und warm anziehen.
25. Februar. Kälbchen Nummer sechs
Am Freitagnachmittag ist das sechste Kälbchen auf die Welt gekommen, das erste Stierchen. Es ist gesund und schon grösser als die anderen Kälbchen, und heissen tuts Joker.
19. Februar. Nachwuchs im Stall
Seit dem 14. Februar haben wir fünf Kälbchen und – das ist aussergewöhnlich – alles Kuhkälbchen, sprich Weibchen. Jolly, Jamaica, Jura, Jojo und Jalta sind wohlauf und springen bereits im Stall umher. Zwei weitere Kälbchen sollten noch folgen.
1. Februar. Neues Gesicht auf Uschlaingias
Seit dem 1. Februar haben wir eine neue Mitarbeiterin auf unserem Hof. Anna Suter aus Zürich hat eine hoffnungsvolle Karriere als Juristin aufgegeben zugunsten der Landwirtschaft.
Geplant ist, dass Anna nicht nur kurze Zeit bleibt, sondern für länger und mithilft den Hof weiterzuentwickeln und zu einem florierenden Unternehmen zu machen.
Lage: Lavin liegt auf 1450 Metern über Meer im Unterengadin. Hauptort und bekannte Feriendestination dieses Tales ist Scuol. Dank des Vereinatunnels ist Lavin in rund zwei Stunden und zwanzig Minuten von Zürich aus zu erreichen.
Daten und Zahlen: Jürg Wirth, Jon Peider Steiner und Anna Suter bewirtschaften gemeinsam die rund 21 Hektaren des Hofs Uschlaingias. Der momentane Bestand beträgt 7 Kühe, 4 Rinder, 5 Jährlinge, 5 Kälber, 2 Esel und 1 Pferd.
Der Hof ist breit abgestützt, wir betreiben Milchwirtschaft, verkaufen Frischfleisch und Würste direkt. Daneben bauen wir Kartoffeln an, die wir ebenfalls direkt verkaufen, vor allem an Hotels und Restaurants, in grösseren Mengen aber auch an Private.
Uschlaingias ist ein Demeter-Hof,das heisst, wir bewirtschaften den Hof nach biologisch-dynamischen Richtlinien. Diese beruhen auf der Lehre von Rudolf Steiner, dem Begründer der Antroposophie und verbieten beispielsweise jeglichen Einsatz von zugekauftem Dünger. Stattdessen werden der Mist und die Felder mit sogenannten Präparaten in homöopathischen Dosen angereichert. Wichtig sind uns die geschlossenen Kreisläufe, weshalb wir beispielsweise das Kraftfutter für unsere Kühe in Form von Getreide selber anbauen.
Selbstverständlich leben auch wir zu einem grossen Teil von den Direktzahlungen. Die restlichen Einnahmen stammen aus dem Direktverkauf von Fleisch, Würsten und Kartoffeln und zu einem kleinen Teil aus der Milchwirtschaft.
Der Direktverkauf ist nicht nur wirtschaftlich interessant, sondern er bringt Abwechslung in den Bauernbetrieb. So sind wir nicht nur Melker und Mäher, sondern auch ein bisschen Metzger, Wurster, Gemüsebauern und Vermarkter. Weil wir uns um alle Bereiche selber kümmern, garantieren wir für die erstklassige Qualität all unserer Produkte.
Geschlossener Kreislauf und Präparate
Die biodynamische Landwirtschaft beruht auf der Lehre der Antroposophie von Rudolf Steiner. 1924 hielt er acht Vorträge, die sogenannten «Landwirtschaftlichen Kurse» und begründete damit die Biologisch-Dynamische Landwirtschaft. Im Vordergrund stehen die geschlossenen Kreisläufe auf dem Hof und der Einsatz von Präparaten zusammen mit hofeigenem Dünger.
Die Wiesen und Felder werden mit Hornmist- und Hornkieselprapäraten besprüht. Für die Hornmistpräparate wird im Herbst Kuhdung in Hörner abgefüllt und diese über den Winter in der Erde vergraben. Gleich werden die Hornkiesel-Präparate hergestellt. Den Mist behandeln biodynamische Bauern ebenfalls mit Präparaten. Mit solchen aus Schafgarben, Kamillen, Brennessel, Eichenrinde, Löwenzahn und Baldrian. Diese werden in den Mist eingebracht und dieser später auf den Feldern verteilt. Obwohl die Präparate nur in homöopathischen Dosen ausgebracht werden, wirken sie sich positiv auf die Lebnskraft und Energie der Felder aus.
Damit der Kreislauf geschlossen bleibt, sollen biodynamische Betriebe Kraftfutter wie Getreide selber anbauen und so wenig Tiere wie möglich zukaufen.
Die Wirkung dieser Art der Landwirtschaft zeigt sich in schmackhaften, gesunden Produkten und einer sehr guten Bodenqualität. Diese wurde in einem Langzeitversuch des Forschungsinstitutes für Biologische Landwirtschaft (Fibl) bewiesen.
Milch, Fleisch und Kartoffeln
Der Hof Uschlaingias steht auf drei Beinen: Milch, Fleisch und Kartoffeln – und natürlich den Direktzahlungen.
Die Milch geben unsere derzeit sieben Kühe vom Rätischen Grauvieh. Dies ist eine sogenannte «Zweinutzungsrasse», das heisst, der Milchertrag ist nicht so hoch, dafür setzen die Tiere auch ordentlich Fleisch und Fett an. Die Kühe geben jährlich 3500 bis 5000 kg Milch, dagegen liegt der Ertrag bei Brownswiss-Kühen, einer eigentlichen Milchrasse bei 8000 bis 10 000 kg pro Jahr, je nach Standort und Futter. Bislang liefern wir die Milch der Lateria Engiadinaisa (Lesa) in Bever ab. Für den Liter erhalten wir rund 70 Rappen. Obwohl immer mehr Bauern auf Mutterkuhhaltung umstellen, sind wir entschlossen, weiter zu melken.
Auf knapp einer Hektare kultivieren wir Kartoffeln. Die üblichen Speisesorten wie Desirée oder Nicola, immer stärker aber auch Spezialsorten wie Blaue Kartoffeln, Parli oder Kipfler. Diese können wir teurer verkaufen, womit der Ertrag steigt.
Fleisch geben uns die Ochsen. Kälber schlachten wir keine, wir warten bis die Tiere rund zwei Jahre alt sind.
Kartoffeln und Fleisch setzen wir im Direktverkauf ab. Insgesamt erwirtschaften wir aus dem Direktverkauf 30 bis 40% unseres Umsatzes, den Rest machen die Direktzahlungen aus.
Grundsätzlich verkaufen wir Frischfleisch, Würste, Kartoffeln und Felle. Später eventuell weiteres Gemüse oder T-Shirts.
Frischfleisch: Für das Frischfleisch schlachten wir rund 2jährige Rinder, zumeist Ochsen (siehe Glossar). Die Tiere lassen wir in der Metzgerei Hatecke in Scuol schlachten. Dann verpacken wir das Fleisch in die gewünschten Portionen und liefern es an unsere Kunden. Am liebsten verkaufen wir Mischpakete, die wiegen rund 10 Kilogramm und enthalten einen «Querschnitt» durch das Tier. Das heisst, Fleisch vom Gehackten bis zum Filet.
Würste: Die Würste stellen wir nach eigenem Rezept her, gänzlich ohne Konservierungsmittel oder E-Stoffe. Unser Sortiment weist Klassiker wir Servelats, Bratwurst oder Salsiz auf. Aber auch speziellere Würste wie Engadiner Siedwürste oder Grischuno, einer Art Salsiz, jedoch ohne Schweinefleisch.
Kartoffeln: Wir pflanzen Standardsorten wie Charlotte oder Agria, spezialisieren uns aber je länger je mehr auf seltene Kartoffelsorten, wie zum Beispiel Parli, Blaue Schwede oder Kipfler. Die Parli-Kartoffeln können wir in diesem Jahr zum ersten Mal exklusiv für den Coop anbauen.
Kunden: Zu unseren Kunden gehören Hotels wie das Belvedere und die Traube in Scuol oder das Paradies in Ftan, aber auch die Restaurants Tessinerkeller und Italia in Zürich beliefern wir, genauso wie Vitalini’s Bio in Scuol oder das Reformhaus Beyeler in Samedan. Daneben haben wir einen Privatkundenstamm von fast 200 Personen.
Das ABC der Landwirtschaft
Sie wissen nicht, was ein Ochse ist oder wann die Kühe wirklich Milch geben? Dann sind Sie hier richtig. Denn im Glossar finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Landwirtschaft. Das Glossar wird laufend erweitert, auch auf Ihre Anregung. Stossen Sie auf Begriffe, die Sie nicht verstehen, zögern Sie nicht und schicken Sie ein Mail.
Alp die; Sommerferienlager für die Kühe. Im Berggebiet verbringen die Tiere rund 100 Tage auf der Alp. Dabei fressen sie schmackhaftes Gras und Kräuter und schonen in dieser Zeit den Heustock zu Hause. Gleichzeitig geben sie den Bauern die Zeit, zum Heuen und den Heustock für den Winter zu füllen.
Bauern die; Volksgruppe, die nicht nur Direktzahlungen bezieht, sondern sich im Idealfall für die Erhaltung der Kulturlandschaft einsetzt und diese bewirtschaftet. Leben stark im Einklang mit den Jahreszeiten und des Wetters.
Colibakterien die; Die Feinde der hygienischen Landwirte. Finden sich vor allem in Schmutz und Kot. Können bei unsauberem Melken in die Milch gelangen und werden dort als Keime gemessen. Bilden auch ein Problem bei der Silage. Verschmutztes Silergut ist anfällig auf Nach- oder Fehlgärungen wodurch der Futterwert der Silage dramatisch sinkt.
Demeter «Markenname» für alle Produkte und Erzeugnisse, die auf biodynamischen Landwirtschaftsbetrieben hergestellt werden.
Emd das; Mit Emd wird der zweite Schnitt bezeichnet, der meist im Frühherbst eingebracht wird. Quantitativ gibt das weniger als beim Heuen. Emd ist sehr eiweissreich und wird gegen den Frühling verfüttert bevor die Kühe wieder auf die Weide gehen. Damit gewöhnen sich die Mägen an das junge Gras.
Fleisch das; Wenn man nicht gerade Kalbfleisch isst, stammt das Fleisch von Ochsen, Stieren oder Rindern. Im Normafall sind die geschlachteten Tiere rund zwei Jahre alt. Der Schlachtzeittpunkt hängt nebst der Fütterung auch von der Rasse der Tiere ab. Die einen brauchen länger als die anderen, bis sie genügen Fleisch und Fett angesetzt haben.
Fruchtfolge die; Betreibt man Ackerbau, sollte man dies im Rahmen einer Fruchtfolge tun. Das heisst, den Acker mindestens drei Jahre lang ruhen lassen und in dieser Zeit eine Kunstwiese ansäen.
Grauvieh das; Alte Kuhrasse aus dem Berggebiet, auch Rätisches Grauvieh. Kleiner und kompakter als beispielsweise die heute weitverbreiteten Brown Swiss. Bestechen durch ihr schönes graues Fell und sind sehr gute Futtersucher und –verwerter auf der Alp.
Heu das; Im Sommer wird geheut. Das heisst, die Wiesen werden gemäht und das Gras auf dem Feld getrocknet bis es Heu ist. Zu feuchtes Heu kann heute im Heustall mit einer Belüftung nachgetrocknet werden. Vor dieser Einrichtung begann das feuchte Heu im Stock zu gären. Dadurch entstand Wärme und im Extremfall brannte der Heustock ab.
Hörner die; Ursprünglich Schmuck, Stolz und teilweise auch Waffe der Kühe. Werden immer häufiger entfernt, wegen Unfallgefahr von Menschen und Tieren. Forschungen laufen, die zeigen sollen, dass das Horn quasi ein Organ der Kuh ist.
Innovation die; Ein Begriff, der eher selten mit der Bauernsame in Verbindung gebracht wird. Oftmals durchaus zu Recht, da Innovationen im Bauernwesen eher selten sind. Trotzdem gibt es aber auch Bauern und Bäuerinnen, die neues wagen und probieren.
J Buchstabe im Alphabet. Dieses Jahr Anfangsbuchstabe all unserer Kälbernamen. Um deren Jahrgänge nachvollziehbar zu machen, haben alle Kalber desselben Jahrganges einen Namen mit gleichem Anfangsbuchstaben. Die diesjährigen heissen. Jolly, Jamaica, Jura, Jojo, Jalta, Joker, Jaguar.
Kartoffel die; Erdknolle, die den Weg nach Europa von Südamerika gefunden. Grundnahrungsmittel und in verschiedenen Farben und Formen erhältlich.
Kunstwiese die; Bezeichnet nicht die Herkunft der beliebten und gerade in Restaurants weit verbreiteten Plastikblumen. Kunstwiesen werden angesät im Rahmen einer Fruchfolge. Meist Klee oder Luzerne, weil diese die Eigenschaft haben, in ihren Wurzeln Luftstickstoff zu binden und an den Boden abzugegben. Damit sorgen die Kunstwiesen für eine natürliche Düngung.
Laktation die; Zeitspanne, während der die Kuh Milch gibt. Diese beginnt mit dem Kalbern und endet je nach Tier ein bis zwei Monate vor dem Kalbern. Die restliche Zeit stehen die Kühe trocken oder sind «galt», das heisst, sie geben keine Milch.
Milch die; wurde auch schon weisses Gold genannt. Inzwischen ist der Preis aber gesunken. Kühe geben nur Milch, nach dem sie gekalbt haben. Ein bis zwei Monate vor dem Kalben geben die Kühe keine Milch mehr, dann sind sie «trocken». Sie sparen damit Energie, die sie für das wachsende Kälbchen in ihrem Bauch brauchen.
Melken das; Die Kühe werden zweimal am Tag gemolken. Früher immer von Hand, heute meistens mit der Maschine.
Natursprung der; Eigentlich das grösste Vergnügen jeder Kuh. Doch nur die allerwenigstens dürfen das noch erleben. Bezeichnet die natürliche Besamung durch einen Stier. Weil der aufspringt, heisst das Natursprung.
Ochse der; kastrierter Stier. Dient meistens der Fleischproduktion.
Protein das; Auch Eiweiss braucht die Kuh zur Milchproduktion. Nimmt sie im Idealfall übers Futter auf, in Form von Heu, Silage oder Emd. Ansonsten muss zugefüttert werden, zum Beispiel Soja, Ackerbohnen oder Maiskleber.
Qualitätsbezahlung die; Liefert der Bauer Milch ab, wird er auch nach deren Qualität bezahlt. Entscheidend sind dabei die Zellzahlen und die Keime. Erstere geben Auskunft über Infektionen im Euter, während die Anzahl Keime vor allem ein Mass für die Verschmutzung der Milch ist.
Romanisch das; Sprache, die in Teilen des Kantons Graubünden gesprochen wird. Rund 30 000 Leute gelten heute noch als romanischsprechend, das heisst, sie träumen auch in der Sprache. Diese teilen sich in vier Idome, dazu gehören auch das Vallader des Unterengadins und das Puter im Oberengadin. In Lavin sprechen alle Romanisch, deshalb lernen wir das jetzt auch, damit die Sprache nicht gleich ausstirbt.
Serviceperiode die; Hat nichts mit Autos oder Reparaturzeiten von Haushaltgeräten zu tun, sondern bezeichnet, zugegebenermassen etwas kühl und technisch, die Zeitspanne zwischen dem Kalberzeitpunkt der Kuh und der erfolgreichen Wiederbelegung. Das ist der Moment, in dem die Kuh wieder trächtig ist.
Trockenstehen das; Ein bis zwei Monate vor der Geburt des Kalbes fällt die Milchleistung drastisch ab. In dieser Zeit melkt man nicht, die Kühe stehen «trocken» oder sind «galt». In dieser Zeit sammeln sie die Kräfte, die sie nachher für die Geburt und die Milchproduktion brauchen.
Umfeld das; Wichtig für Bauern und Bäuerinnen ist das soziale Umfeld. Dazu gehören Partner oder Partnerinnen, welche den Beruf und die Idee mittragen und die Landwirte moralisch unterstützen. Selbstverständlich aber auch die Leute aus dem persönlichen Umfeld, die mal Hand anlagen oder die Produkte kaufen.
Viertel das; Das Euter der Kuh besteht aus vier Vierteln, je mit einer Zitze. Tatsächlich sind die Viertel unabhängig voneinander, die Milch wird getrennt gesammelt. Das heisst, es kann auch nur ein Viertel erkranken, beispielsweise. Im Fachjargon heisst das dann: «Die Kuh macht ein Viertel.»
Wiederbelegung die; Moment in dem die Kuh erfolgreich befruchtet worden ist. Entweder vom Stier oder vom Besamer.
X-Chromosom das; Stammt vom weiblichen Tier und ist verantwortlich für weiblichen Nachwuchs, kann sich das y-Chromosom des Männchen dazwischen schieben, gibts Männchen.
Yoga das; Yoga-Kurse bieten wir noch keine an, doch Heu rechen oder Kartoffel auflesen sind mindestens so entspannend und erst noch körperlich ertüchtigend.
Zellzahlen die; Horror jedes Milchbauern. Zellzahlen sind ein Mass für Entzündungen im Euter der Kuh, entweder des ganzen oder lediglich eines Viertels. Erlaubt sind 350 000 Zellzahlen pro Milliliter Milch, empfohlen zum Käsen sind rund 100 000. Steigende Zellzahlen können verschiedene Einflüsse haben, die reichen von der Melkanlage, über die Tierbetreuer und das Futter bis hin zum Melken. Am besten ist, wenn die Zahlen tief sind.
Direktverkauf
Wir setzen unsere Produkte direkt ab. Zu unseren Kunden gehören Hotels wie das Belvédère und die Traube in Scuol oder das Paradies in Ftan, aber auch das Josef und das Italia in Zürich beliefern wir. Daneben haben wir einen Privatkundenstamm von fast 200 Haushalten. Die bestellten Produkte liefern wir direkt nach Hause.
Demeter-Rindfleisch: Für das Frischfleisch schlachten wir rund 2jährige Rinder, zumeist Ochsen (siehe Glossar). Die Tiere lassen wir in der Metzgerei Hatecke in Scuol schlachten. Dann verpacken wir das Fleisch in die gewünschten Portionen und liefern es an unsere Kunden. Am liebsten verkaufen wir Mischpakete, die wiegen rund 10 Kilogramm und enthalten einen «Querschnitt» durch das Tier.
Bain Pauril Uschlaingias
Jürg Wirth, Jon Peider Steiner
Plaz
7543 Lavin
Jürg Wirth:
Telefon 081 860 33 41
oder 079 438 50 08
Jon Peider Steiner:
Telefon 081 862 27 66
Telefax 081 862 27 65